Probleme beim Lesen und Schreiben?
koalpha hilft!

Warum machen Buchstaben meine Welt bunter?

Mit dieser Frage und Ihrer kurzen Antwort möchten wir in der Öffentlichkeit mehr Verständnis für Menschen erreichen, die eine Welt ohne Buchstaben erleben.

Alle Einsendungen finden Sie hier in "Warum machen Buchstaben meine Welt bunter?".

Ulrike Gräßler

... weil ich gerne lese und ich mich so über alles informieren kann, was mich interessiert. Außerdem kann ich dadurch mit vielen Menschen kommunizieren und mich austauschen. Manchmal fällt es mir durch Buchstaben leichter etwas auszudrücken, was mir mit bloßen Worten schwer fallen würde.

Auch bei meinen zahlreichen Wettkampfreisen nach Japan konnte ich immer wieder erleben, wie kompliziert es ist, sich ohne Kenntnis der einheimischen Schriftzeichen zurechtzufinden.

Ulrike Gräßler, Skispringerin

Brunhild Kurth

"... weil die 30 Zeichen unseres Alphabets unendlich viele interessante Informationen transportieren! Wer lesen kann und noch dazu gern und viel liest, ist im Vorteil. Lesen ist die Basis für Wissensaneignung und gute Bildung. Deshalb setze ich mich als Kultusministerin täglich dafür ein, dass alle Kinder in Sachsen die Buchstaben und das Lesen erlernen können. In unseren Kitas und Schulen sollen alle unsere Kinder und Jugendlichen eine umfassende Bildung erfahren und mit grundlegenden Kompetenzen für den weiteren Lebensweg ausgerüstet werden. Meine Verantwortung als Kultusministerin endet aber nicht beim Schulabschluss. Auch die Weiterbildung, also Lernangebote für Erwachsene, ist ein wichtiger Aufgabenbereich. Zum einen reichen schulisch erworbene Kenntnisse nicht ein ganzes Leben lang aus, zum anderen sind Grundkompetenzen wie z. B. Lese- und Schreibfähigkeiten bei 7,5 Millionen deutschen Erwachsenen nicht oder nicht mehr in ausreichendem Maß vorhanden. Daher fördern wir in Sachsen mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds Kurse zum Lesen und Schreiben lernen. Auch die Volkshochschulen unterbreiten solche Lernangebote. Innerhalb der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung wollen wir gemeinsam mit möglichst vielen Partnern die Alphabetisierungsarbeit weiter vorantreiben. Einer dieser Partner ist die Stiftung Lesen. Seit März 2016 bin ich Mitglied im Kuratorium der Stiftung und möchte auch damit einen Beitrag zur Unterstützung der Leseförderung bei Kindern und Erwachsenen leisten.“

Staatsministerin a. D. Brunhild Kurth, Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Barbara Klepsch

Kommunikation ist für mich ein sehr wichtiges Thema. Sie ist die Grundlage für das persönliche Miteinander in unserem täglichen Zusammenleben. Dazu gehört auch, dass ich meine Anliegen schriftlich mitteilen oder die von anderen Menschen lesen und verstehen kann. Über Glückwunschkarten, Briefe und E-Mails freue ich mich immer. Ebenso hoffe ich, dass sich meine Angehörigen, Freunde und Kollegen ebenso über meine schriftlichen Mitteilungen freuen. Dieser gegenseitige schriftliche Austausch ist etwas, was dazu beiträgt, mein Leben reich zu machen. Besonders die moderne Kommunikationstechnologie eröffnet heute viele Möglichkeiten zur Kommunikation, die ich auch nicht mehr missen möchte.

Als Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz sehe ich die Fähigkeit, uneingeschränkt lesen und schreiben zu können, als grundlegende Voraussetzung für die soziale Eingliederung in die Gesellschaft und die Prävention von Armutsrisiken an. Ohne ausreichende Lese- und Schreibfähigkeiten ist es schwierig, wenn nicht teilweise sogar unmöglich, zum Beispiel eine geeignete Arbeitsstelle zu finden. Das hat dann vielfach zur Folge, dass die Armutsgefährdung steigt. An vielen, für uns oft so selbstverständlichen gesellschaftlichen Dingen, kann nur noch sehr eingeschränkt teilgenommen werden. Auf der anderen Seite steigen die Risiken, wenn zum Beispiel Beipackzettel von Medikamenten oder Rechnungen nicht gelesen und verstanden werden können. Die meisten Sozialprogramme können bei den betroffenen Personen nicht greifen. Es besteht die Gefahr, dass die Personen gesellschaftlich abgehängt werden und sie sich vom gesellschaftlichen Leben mehr und mehr zurückziehen. Deshalb müssen wir alles daran setzen, dass Lese- und Schreibschwächen erkannt und möglichst rasch behoben werden. Dafür setze ich mich gezielt ein.

Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz

Wir informieren zum Thema Analphabetismus.

Wir bieten Fachveranstaltungen.

Wir vermitteln Hilfsangebote.

Wir unterstützen Ihren Weg.

Seit 1. Januar 2010 arbeitet in Sachsen die durch Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds finanzierte Koordinierungsstelle Alphabetisierung. Der Projektträger, die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH, betreibt regionale Beratungsstellen an den Standorten Dresden, Chemnitz, Leipzig und Plauen. mehr erfahren…

11. Aug
Beschreibung der Veranstaltung
Ein Lernertreffen - das wäre toll! In Begegnungen ist dieser Wunsch immer wieder aufgekommen. Nun ist es soweit! Samstag: 11. August 2018 Zeit: 10 - 16 Uhr Ort: Konrad-Martin-Haus, Am Rechenberg 3…
Details
Beginn: Samstag, 11. August 2018
21. Aug
06. Nov
Beschreibung der Veranstaltung
Die Arbeit mit den Kursteilnehmern erfolgt individuell entsprechend der Kenntnis der deutschen Sprache mit max. sechs Teilnehmern. Es empfiehlt sich ein Beratungsgespräch, das auch anonym erfolgen ka…
Details
Beginn: Dienstag, 21. August 2018
Ende: Dienstag, 06. November 2018
Ort: 01705 Freital
03. Sep
01. Mär
Beschreibung der Veranstaltung
Alle Dinge sind schwer, bevor sie leicht werden! Über 7 Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben. Wir können helfen! Lehrgangsinhalte: Orientierungsphase (4 Woch…
Details
Beginn: Montag, 03. September 2018
Ende: Freitag, 01. März 2019
Ort: 08525 Plauen