Aufruf

verfasst am Dienstag, 18. April 2017

Mit dieser Frage und Ihrer kurzen Antwort möchten wir in der Öffentlichkeit mehr Verständnis für Menschen erreichen, die eine Welt ohne Buchstaben erleben.

Bund und Länder starteten 2016 eine „Nationale Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung“. Ziel ist es, die Lese- und Schreibkompetenzen sowie das Grundbildungsniveau Erwachsener in Deutschland anzuheben. Zur Umsetzung wurde ein breites Bündnis von Bund und Ländern sowie gesellschaftlicher Gruppen als Partner geschlossen.

Auch wir wollen unseren Beitrag leisten und zum Nachdenken anregen. Seit Jahren verwenden wir das Motiv "Schritt in die Welt der Buchstaben" in unserer Arbeit. Nun fragen wir Sie:

Warum machen Buchstaben Ihre Welt bunter?

Senden Sie uns Ihre Antwort und gern auch ein Foto, das wir auf dieser Seite veröffentlichen dürfen.

Buchstaben machen meine Welt bunter ....

verfasst am Dienstag, 18. April 2017

Buchstaben verbinden sich zu Wörtern, Wörter zu Sätzen, Sätze zu Texten und Texte zu Nachrichten, Berichten, Aufsätzen, Märchen, Erzählungen. Die Welt wird dadurch – auch über unsere eigenen Erfahrungen hinaus – erlebbar, verständlich, phantastisch und bunt.

Dirk Panter, Fraktionsvorsitzender im Sächsischen Landtag

Stellenangebot für eine Lehrkraft und eine Sozialpädagogin / einen Sozialpädagogen in Zittau

verfasst am Mittwoch, 12. April 2017

Am 30.05.2017 startet im IHK Bildungszentrum Dresden im Regionalbüro Zittau ein neuer Kurs für funktionale Analphabeten.

Dafür sucht der Träger dringend einen Sozialpädagogen / eine Sozialpädagogin auf Honorarbasis.

(Anforderungen siehe unter "Dokumente und Formulare" auf dieser Seite)

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Herrn Dominik Müller

E-Mail: mueller.dominik@bildungszentrum-zittau.de

Telefon: 03583 502242

Telefax: 03583 502243

IHK-Bildungszentrum Dresden gGmbH,Regionalbüro Zittau

Bahnhofstraße 30, 02763 Zittau

Buchstaben machen meine Welt bunter ...

verfasst am Montag, 10. April 2017

Gedanken, Ideen, Wünsche, Träume – so viele Dinge kann man in Worte fassen. Wie schade wäre es, wenn man anderer Menschen Gedanken, Ideen, Wünsche, Träume nur durch das gesprochene Wort erfährt! Es ist kaum vorstellbar, die vielen Impulse nicht durch das geschriebene Wort erhalten zu können.

„…ein Stift und ein Buch können die Welt verändern“, so die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai. Egal wie alt wir sind, es ist nie zu spät, um mit etwas neuem anzufangen. Ich unterstütze die Kampagne sehr gern und hoffe, dass sie den Menschen Mut gibt.

Jörg Vieweg (MdL), Chemnitz

Buchstaben machen meine Welt bunter ...

verfasst am Donnerstag, 06. April 2017

„Als ich Lesen lernte, habe ich schnell begonnen alles zu verschlingen, was ich finden konnte. Belletristik, Romane, aber auch Biografien und natürlich später die Zeitung. Heute lese ich, da ich viel unterwegs bin, auch viel im Internet – Berichte, Online-Papers, aber auch mal ein Buch, das ich mit ins Auto nehme. In all diesen Medien werden Buchstaben zu Wörtern und Wörter zu Geschichten. Sie ermöglichen uns einen einmaligen und einzigartigen Zugang zum in Schrift gebannten Wissen der Welt. Ohne Buchstaben könnten wir zwar sprechen, aber die vielen großen und kleinen Erlebnisse des Lebens, Eindrücke und Einschätzungen könnten nicht festgehalten werden. Auch in Bezug auf die Integration von Flüchtlingen spielen Wörter und Sprache eine große Rolle. Miteinander sprechen ist wichtig, aber wer lesen kann, wird sich noch schneller im Alltag zurechtfinden und an der Gesellschaft teilhaben können, das gilt für Migrantinnen und Migranten genauso wie für Menschen, die schon länger hier leben.

Ich unterstütze die Kampagne für Alphabetisierung sehr gerne. Denn ich finde es wichtig, dass Menschen allumfassend am Leben teilhaben können - Schrift und Wort sind neben Sprache dafür sehr wichtig. Es ist kein menschlicher Makel, wenn Menschen funktionale Analphabeten sind. Aber es wäre ein gesellschaftlicher Fehler, wenn wir nicht alles dafür tun würden, diesen Menschen die Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, lesen und schreiben zu lernen - egal wie alt sie sind oder woher sie kommen.“

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration